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Category Archives: Musik

Leipzig: Nicht verzagen, Maske tragen

Leipzig: Nicht verzagen, Maske tragen

Dänisches Verwirrspiel spaßt auf großer Opernbühne Auf der Bühne des Opernhauses am Leipziger Augustusplatz erfreut schon seit einigen Wochen die Inszenierung einer Komischen Oper das Publikum und erfährt reichlich Beifall, die alle Züge einer großen klassischen Operette hat. Für uns gesehen hat sie der ebenfalls begeisterte Henner Kotte „Sie zeigt uns ihre Kunst und Art, ‘s ist zum Weinen und ...

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Leipzig: „Das kalte Herz“

Leipzig: „Das kalte Herz“

Enrico Lübbe befüllt ein beunruhigendes Märchen mit großer Ruhe. Wilhelm Hauffs “Das kalte Herz“ als April-Premiere auf der Großen Bühne. Das Weihnachtsmärchen in diesem Jahr schon am Ostersonntag? Wohl kaum. Leipzigs Intendant macht Ernst mit dem gern im Munde geführten Spruch, Märchen seinen für die großen Menschen. Der schwäbische Literat Wilhelm Hauff war zu seiner Zeit ein wichtiger und umtriebiger ...

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Leipzig: UA UA UA – Spekulette sich, wer kann!

Leipzig: UA UA UA – Spekulette sich, wer kann!

Des Schauspiels lange Zunge zum Schokokeks: „Für meinen Bruder“. UA UA UA sind keine Affenschreie, sondern die theatertechnische Abkürzung für Uraufführung. Auf dem Spielplan der Diskothek wird man des Kürzels immer wieder ansichtig, erhofft sich wohl davon die Leitung des Leipziger Schauspiels Bedeutung über sich hinaus und Lob ob Innovation und Autorenförderung. Über solches Stückgut jedoch hat man die Theaterinteressen ...

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Leipzig: Enge in der Reihe zwölf

Leipzig: Enge in der Reihe zwölf

Afterkunst und Hochkultur – Die MuKo lässt „Die Kinokönigin“ hochleben Die geliebtesten Zuschauer sind ja diejenigen, die nach dem dritten Klingeln in die Reihen hecheln und sich lautstark amüsiert fühlen, wenn sie dem weiteren Publikum missfallen. Solch woke Bagage stürmte denn sonntagnachmittäglich die zweite Vorstellung der „Kinokönigin“ und nahm Platz in Reihe zwölf, maulte belustigt über das banale Bühnengeschehen und ...

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Leipzig: Chor hinter Drahtgittern

Leipzig: Chor hinter Drahtgittern

Patrick Bialdygas vollständiger „Lohengrin“ an der Oper Leipzig Norman Heinrichs Bühnenbild ist schon beim Pflicht-„Lohengrin“ für die mit dem Großprojekt „Wagner22“ endende Intendanz von Prof. Ulf Schirmer ein Beitrag zu den Nachhaltigkeitsplänen von dessen Nachfolger Tobias Wolff. Das liegt auch ein bisschen an der Pandemie. von Roland H Dippel Katharina Wagner warf im Herbst 2020 und dann wieder im Januar ...

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Chemnitz: Vier Küsse für Tristan

Chemnitz: Vier Küsse für Tristan

Robert-Schumann-Philharmonie wie im Sog von Wagners „Tristan und Isolde“. Selten fesselt Richard Wagners 1862 uraufgeführte Oper durch eine derartige Detailgenauigkeit, wie – leider nicht mehr allzu oft zu erleben – „Tristan und Isolde“ in der Regie von Elisabeth Schöppler am Theater Chemnitz. Die Regisseurin hat 2019 für das Opernhaus bereits die ausgezeichnete „Götterdämmerung“ erstellt. Von Moritz Jähnig Vieles ist unkonventionell ...

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Hannover: Völlegefühl nach Mondtag-Show

Hannover: Völlegefühl nach Mondtag-Show

Stephan Zilias dirigiert Marschners „Vampyr“ in Hannover phänomenal. Intendantin Laura Berman nannte den Komponisten Heinrich August Marschner bei ihrer Begrüßung vor der „Vampyr“-Premiere hymnisch ihren Amtsvorgänger. Marschner war in Hannover als Komponist nicht mehr so erfolgreich wie in Leipzig, wo „Der Vampyr“ (1828) und seine „Ivanhoe“-Oper „Templer und Jüdin“ ihre Uraufführung erlebten, oder wie in Berlin mit „Hans Heiling“. Eine ...

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Halle: Tristan, Isolde und die Bilderwand

Halle: Tristan, Isolde und die Bilderwand

Überzeugende Übernahme aus Hagen bald nicht mehr im Spielplan. Nur noch einmal ist nach jetzigem Stand die „Tristan und Isolde“-Inszenierung von Jochen Biganzoli in der Oper Halle zu bewundern sein. Sie folgt nach 18 Jahren auf eine Aufführung voll bemühter Originalität, die der von uns hochverehrte René Kollo dem Publikum der Saalestadt schenkte. Die Sicht von Biganzoli und Kollegen ist ...

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Dessau: Personen im Ausnahmezustand

Dessau: Personen im Ausnahmezustand

Giuseppe Verdis „Die Macht des Schicksals“ hoch konzentriert und reduziert. Giuseppe Verdis Oper „Die Macht des Schicksals“, 1862 am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg uraufgeführt, ist ein prächtiger Bilderbogen um Liebe und Verstehen, um Freundschaft, Tod und die ewig trennenden kulturellen Konflikte. Die delikate szenische Vielfalt, mit welcher der Maestro diese existenziellen Fragen für den russischen Zarenhof im 19. Jahrhundert noch ...

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FREIBERG: Telefon und Mantel

FREIBERG: Telefon und Mantel

Rückblick auf zwei erfolgreiche Operneinakter am Theater Freiberg Das Mittelsächsische Theater gibt in Freiberg zwei Einakter an einem Abend. Neben Puccinis „Mantel“ ist auch ein weniger bekanntes Stück von Gian Carlo Menotti zu hören: „Das Telefon“. Der Geheimtipp war leider nur bis zum 16.10.2021 auf dem Spielplan! Wir erinnern an dieser Stelle aber gern an diesen großen Erfolg. Gespielt werden ...

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