Puccinis Oper „Madame Butterfly“ ist deshalb ein unsterbliches Meisterwerk, weil ihm keine noch so ungeschickte Inszenierungen oder ungeschulte Lesarten, keine Um- und Neudeutungen etwas anhaben können. Auch die Inszenierung von Aron Stiehl, sekundiert von Frank-Philipp Schlössmann (Bühne) und Sven Bindseil (Kostüme) an der Oper Leipzig vermag nicht zu verhindern, dass ein ergriffenes Publikum die ausverkaufte Repertoirevorstellung verließ, die wir erlebten. ...
mehr lesen »Fotografie von Ingelore Lohse im Kunstprojekt BRAND-SANIERUNG Weißenfels
Der Verein BRAND-SANIERUNG Projekt für Kunst und Kultur Weißenfels zeigt noch bis 18. Juli 2015 die Ausstellung „Ingelore Lohse ‚Zurück nach vorn‘. Fotografien von 1966 – 2014“. Diese Schau ist ein zahlenmäßig bescheidener Rückblick auf ein quantitativ sehr umfangreiches Werk, das die Hallenser und seit vielen Jahren Weißenfelser Bildjournalistin aus Anlaß ihres 70 Geburtstages zusammengestellt hat. An einen runden 70sten ...
mehr lesen »„Gedenkst Du noch manchmal der Zeiten …..“ Zur 100. Aufführung „Die Cardasfürstin“ an der Muko Leipzig
Der Schreiber dieser Zeilen hätte es nie für möglich gehalten, dass diese – optisch und gedanklich – so absolut armselige Inszenierung von Emmerich Kálmáns Operette „Die Cárdásfürstin“ 100 Mal über die Bühne der Musikalischen Komödie Leipzig gehen würde. Warum? Die Inszenierung schwelgt weder in k.u.k Samt und Seide, noch prügelt sie uns in einer Regietheater-Ernüchterungswelt zu krampfhaftem Nachdenken. Das schlimme ...
mehr lesen »„OHNE TITEL NR. 1“- Gastspiel der Volksbühne in Leipzig – Oper von Herbert Fritsch
„OHNE TITEL NR. 1“ – oder das Gebabbele Babels – An zwei Abenden im April 2015 kam die Inszenierung von Herbert Fritsch und dem Ensemble der Berliner Volksbühne im Leipziger Schauspielhaus zur Aufführung. Transgressionen vollziehen sich und eine semantische Unverbindlichkeit steht im Zentrum von Herbert Fritschs ersten Oper. Es ist die Metapher für die Sprachlosigkeit der Kunst und der Sinnentleerung ...
mehr lesen »„Leipzig wird groß“ – Ausstellung bis 13. Juni in Leipzigs Stadtbibliothek – Zum Tag der Industriekultur in der IHK
Seit dem 9. April ist ein Ausstellungsprojekt Realität geworden, an dessen Entstehen der Verein für Industriekultur Leipzig zumindest indirekt beigetragen hat, wenn man umfangreichen Austausch per E-Mail und Telefon über einen Zeitraum von mehr als 12 Monaten so deuten kann. Die Kooperation des Leipziger Städtischen Bibliotheken mit dem gemeinnützigen Verein kam auf der großen Vorbereitungstreff des Arbeitskreises Wirtschaft innerhalb der ...
mehr lesen »„Die gerettete Stadt“ – Rückblick auf 25 Jahre Leipziger Stadtentwicklung
Der Lehmstedt Verlag präsentierte am zur Leipziger Buchmesse 2015 das neue Buch „Die gerettete Stadt“ mit seinem Autor Dr. Arnold Bartetzky. Es geht um die Architektur und Stadtentwicklung in Leipzig seit 1989, über ihre Erfolge, Risiken und Verluste. Auf 350 Seiten mit fast 100 Abbildungen wird ein Rückblick auf die Stadt Leipzig gelegt, die dieses Jahr 1000 Jahre feiert. Von ...
mehr lesen »Ein Geburtstagsgeschenk, welches nicht vom Himmel fiel
„Kleine Werke – Große Namen“ – Zeichnungen aus der Sammlung Maximilian Speck von Sternburg, eine Ausstellung anlässlich des 80. Geburtstags von Wolf-Dietrich Freiherr Speck von Sternburg. Wolf-Dietrich Freiherr Speck von Sternburg wurde am 17. Februar 80 Jahre alt. Er ist der durch ein Majorat des Erblassers festgeschriebene Erbe in sechster Generation in der patrilinear organisierten Erbfolge des bekannten Leipziger Landwirts, ...
mehr lesen »Im stillen Gedenken an Maria Köhler, sie war immer auf der Suche nach Harmonie in den Gegensätzen
Die Zauberin in ihrer Malerei und in ihren textilen Arbeiten ist gestorben. Am heutigen Tag, erreichte uns die traurige Nachricht, dass Maria Köhler im Alter von 80 Jahren, am Mittwoch den 4. Februar 2015, in der Herzklinik in Leipzig verstorben ist. Im Dezember traf ich sie noch in ihrem wunderbaren Häuschen in Grimma und wir sprachen noch über eine Publikation ...
mehr lesen »„Persona“ ///
Konrad Thalmann in der art Kapella Schkeuditz. In der art Kapella Schkeuditz findet der Besucher Werke eines sehr vielseitig begabten und arbeitenden Künstlers vor. Es sind Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen von Konrad Thalmann, die sich dem Thema „Persona“ zuordnen lassen. Von Petra Kießling „Persona bezeichnete ursprünglich eine im antiken griechischen Theater von den Schauspielern verwendete Maske, welche die Rolle des ...
mehr lesen »Aalglatte Inszenierung eines Klassikers der Charaktere
Friedrich Schillers „Maria Stuart“ im Leipziger Schauspielhaus. Ein volles Haus am Premierenabend im Leipziger Schauspielhaus. Die Bühne ist in zeitloses tiefes Schwarz getaucht. Ein menschengroßer, silberner Käfig baumelt im Zentrum der Bühne. Es gibt keine Landschaft, keinen Himmel, allein die Bodenhaftung der Darsteller lässt oben und unten erkennbar werden. Von Petra Kießling Die Bühne ragt abschüssig in den Zuschauerraum des ...
mehr lesen »